Ein Licht, das verbindet: Im Rahmen der internationalen Fiaccolata wird das Licht von Solferino auch in diesem Jahr weitergetragen – als Symbol für Hoffnung, Menschlichkeit und gelebte Solidarität über Grenzen hinweg.
Am 26. März wurde die Fackel in Berlin vom Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, an die Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz, Generaloberin Edith Dürr, übergeben.
Das Licht von Solferino erinnert nicht nur an die Anfänge der Rotkreuzbewegung, sondern an eine Verantwortung, die aktueller ist denn je: In einer Welt geprägt von Krisen, Kriegen und humanitären Notlagen stehen Rotkreuzschwestern täglich für Menschlichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit und den Schutz der Menschen ein.
Unter dem Motto „Pflege in Verantwortung“ leisten Rotkreuzschwestern einen unverzichtbaren Beitrag – von der Gesundheitsversorgung bis zum Bevölkerungsschutz. Ihr Handeln verbindet fachliche Kompetenz mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes.
Generaloberin Edith Dürr: „Wenn wir das Licht von Solferino weitergeben, tragen wir mehr als eine Flamme weiter. Wir tragen eine Idee weiter, die aus dem Leid entstanden ist – und bis heute Hoffnung stiftet. Eine Idee, die Grenzen überwindet, Menschen verbindet und uns daran erinnert, dass Menschlichkeit kein historisches Ideal ist, sondern tägliche Praxis – getragen von Menschen, die Verantwortung übernehmen.“
Mit der Weitergabe der Fackel wird diese Haltung sichtbar – innerhalb der Gemeinschaft und als Teil einer weltweiten Bewegung.
Anschließend wurde die Fackel an Frau Oberin Doreen Fuhr, Vorsitzende der DRK-Schwesternschaft Berlin, weitergereicht. Begleitet wurde sie von den Vorstandstmitgliedern Juliane Blume (l.) und Bärbel Zeran (2. v.r.)
Rund 20 DRK-Schwesternschaften beteiligen sich in diesem Jahr an der Fiaccolata und tragen das Licht durch Deutschland weiter. Die Fackel bleibt damit ein lebendiges Zeichen: für Verbundenheit, für Verantwortung – und für Menschlichkeit.
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© Moritz Meyer / Sophie Todt / VdS