Am 30. Januar feierte die Bremische Schwesternschaft ihr 150-jähriges Bestehen – ein beeindruckender Meilenstein, der für Tradition, Innovationsgeist und Professionsentwicklung steht.
Zu den Rednerinnen gehörten Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerates. Sie hoben die zentrale Rolle der Schwesternschaft für die Gesellschaf hervor, betonten die verlässliche Zusammenarbeit insbesondere in Krisenzeiten und würdigten den besonderen Wert der Schwesternschaft als Frauenorganisation.
Die Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften, Generaloberin Edith Dürr, setzte die Leistungen der Schwesternschaft in einen historischen und zukunftsweisenden Kontext. Sie betonte, dass die Schwesternschaft auf Tradition und gemeinsamen Werten aufbaut, zugleich aber stets von Innovation und dem aktuellen Zeitgeist geprägt war. So konnte die Organisation oft ihrer Zeit vorausgehen und beweist bis heute Dynamik und Zukunftsorientierung.
In diesem Rahmen ehrte Frau Generaloberin Dürr die Vorsitzende der Schwesternschaft, Oberin Friederike Juchter, für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft und verlieh dem Verein die Henry-Dunant-Medaille. Die höchste Auszeichnung des DRK für besondere Verdienste würdigt die herausragende Arbeit der Rotkreuzschwesternschaft.


© Eva-Christina Krause